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Zeitreise in die Geschichte des Weines von Franciacorta

Zeitreise in die Geschichte des Weines von Franciacorta

Südlich des Iseosees befindet sich die Franciacorta, die westlich des Gardasees liegt. Der Name der Region entstand, weil sich die hier lebenden Bauern schon im 11. Jahrhunert den freien Handel erkämpft hatten. Diese sogenannten Freihöfe erhielten den Namen "Corti Franche" und wurden erstmals im Jahre 1277 in den Geschichtsbüchern urkundlich erwähnt. Bereits im Jahre 1570 beschrieb der bekannte Arzt Conforti die perlenden Weine Zitat: als "bissig, spritzig und schäumend". 

Der Iseosee mit den im Hintergrund ruhenden Zweitausendern hat in klimatischer Hinsicht positive Aspekte, die sich positiv auf den Wein auswirken. Der Monte Isola ist bekannt als eines der markantesten Postkartenmotive in dieser Region.

Die besondere Franciacorta mit ihren 20.000 Hektar, hügeligen Weinbergen und bewaldeten Hängen sind moränischen Ursprungs, was zur Folge hat, dass die Rebstöcke tief wurzeln.

Die Weingüter
Ein bekannter Visionär der Franciacorta hat es geschafft, einen Kellermeister aus der Champagne für sich zu gewinnen und es gelang diesem im Jahre 1976, die ersten drei Schaumweine, wie den Brut, den Rosè und den Zèro zu züchten. Seither ist ein gegründetes Konsortium bestrebt, gemeinsam mit anderen Weingütern die Qualität ständig zu verbessern. Nach der Traubenernte werden die Früchte nochmal aussortiert und in einer speziellen Traubenwaschanlage gereinigt. Nach der Trocknung reifen die Weine jahrelang und schlummern danach noch einige Monate in der Flasche. 


In den letzten Jahren ist festzustellen, dass immer mehr Weingüter auf biologische Bewirtschaftung umstellen.